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Autoverschrottung mit Spaßfaktor
06.09.2008
Einige Fahrer verabschiedeten sich noch stilvoll von ihren Reifen

Landsberg (om). Openmotor im wahrsten Sinne gab es am Samstag, 06.09. beim Stoppelrennen zu erleben: Defekte Kühler oder der Verlust der Motorhaube im Kessel von Landsberg ließen so manchen mit „offenem Herzen“ auf die Strecke gehen. Stoppelrennen – das sind harte Jungs in schrottreifen Fahrzeugen, die Dreckklumpen durch die Luft schleudern, wenn sie sich im Kampf um den Sieg um das Rund jagen.

 

Waghalsige Sprünge über den Hügel gehören genauso dazu, wie den Gegner zu drehen oder mit einem gekonnten Anschubser in die Böschung zu drängen. Die besten Aktionen wurden mit dem tosenden Beifall der ca. 480 Zuschauer belohnt.

 

„Vor allem junge Leute kommen hierher und testen ihre Grenzen, wie sie es im öffentlichen Verkehr nie könnten. Wir sehen es als Reaktionstraining und freuen uns, dass sich die Teilnehmer hier austoben und nicht auf der Straße“, erklärte Veranstalter Benno Winter im Interview mit openmotor-Reporter Henning Mertens. Rennleiter Ralf Hoffmann aus Zehdenick (Berlin) ergänzte: „Es ist schon toll, was Benno hier auf die Beine stellt. Das Gelände war tadellos hergerichtet und gesichert“. Im Vorfeld des Rennens hatte man sogar eine Steilkurve aufgeschüttet, die im Rennen und auch bei den Pausenfahrten für Freunde und Familie ausgiebig getestet wurde. 

 

Insgesamt waren 34 Fahrer in den unterschiedlichen Klassen angetreten – am stärksten besetzt war die unterste Startklasse mit 20 Fahrzeugen bis zu einer Motorenstärke von 80 PS. So spannend wurde dann auch das Finale, das in zwei Läufen ausgefahren wurde. Am Ende setzte sich der Lokalmatador Christian Winter vom Offroadteam Landsberg mit seinem Subaru durch. Mit einem „Hundefänger“ landete Ingo Schmidt auf einem sensationellen dritten Platz. Seine Taktik, das Kastenfahrzeug auf Linie zu halten, während sich die anderen die Kämpfe lieferten, hatte ihn bis ins Finale katapultiert. Dort holte er noch einmal alles aus dem Wagen heraus und profitierte vom spektakulären Überschlag eines Konkurrenten.

 

Hier zeigte sich die enorme Sicherheit, die bei diesen Rennen herrscht. Dank Überrollbügel, Schalensitz, Helm und Nackenstütze kletterte der Fahrer unbeschadet aus dem demolierten Fahrzeug und nahm nach einigen kleinen Reparaturen sogar noch am Massenstart teil. Benno Winter: „Die Fahrzeuge waren sehr gut vorbereitet – die meisten Teams schrauben in Vorfreude auf diesen einen Einsatz das ganze Jahr an ihren Rennwagen“.

 

Ältester Fahrer im Feld war Johann Seidl. Mit 63 Jahren und Erfahrung aus seinen früheren Tagen als Stockcar-Fahrer schaffte er es mit seinem BMW 535 auf den zweiten Platz der Königsklasse über 100 PS. Dort gewann – übrigens nur, weil Seidl auf den letzten Metern noch der Sprit ausgegangen war – Michael Rothe im Opel Kadett.

 

Als Abschleppwagen fungierte übrigens ein alter Robur aus Armeebeständen, der sich mit Allradantrieb mühelos durchs Gelände wühlte.

 

Die Plazierungen:

 

Klasse 1 (bis 80 PS)

1. Christian Winter

2. Manuel Fuchs

3. Ingo Schmidt

 

Klasse 2 (80 bis 100 PS)

1. Axel Terre

2. Thomas Graupner

3. Patrick Spanier

 

Klasse 3 (über 100 PS)

1. Michael Rothe

2. Johann Seidl

3. Ein Fahrer des Chaosteam Wolfen

  

Freiklasse (Massenstart)

1. Ein Fahrer des BOS e.V. (Brehnaer Opelszene)

2. Manuel Fuchs

3. Markus Bönicke

 

Fotos: h.mertens / y.gless


Nichts überflüssiges war mehr an den Fahrzeugen zu finden
Das Fahrerlager war gut besetzt
Insgesamt 34 Fahrer gingen an den Start
Schmutzig ging es auf der Strecke zu
Schon in der Vorrunde schenkten sich die Fahrer nichts
Nach einem Zusammenstoß ist es nicht immer leicht, die Richtung wiederzufinden
Die Zuschauer sahen viele packende Zweikämpfe
Die SToßstange war eines der wichtigsten Elemente
Start in der Königsklasse
Den Fahrzeugen wurde viel abverlangt
Start in der zweiten Klasse
Momentaufnahme
teaminterner Heimbringservce
In den Pausen durften Freunde und Familien die Strecke mit erkunden
Nicht groß, aber bissig
Anschieben auf die andere Art
In den Pausen gab es jede Menge Mitfahrgelegenheiten
Gegenseitige Tipps im Fahrerlager
Die Fahrzeuge und Fahrer warten auf ihren Einsatz
Zwischen den Läufen musste viel geflickt werden
Manche griffen zu unkonventionellen Methoden
Reges Treiben im Fahrerlager
Die Zuschauer waren hautnah dabei
Die Dangerous Devils aus Reußen
Spektakuläre Abflüge prägten die Rennen
Auch die Feuerwehr beteiligte sich an den packenden Verfolgungsjagden
Die Teams steckten viel Arbeit in die Boliden
Einige flogen nicht nur sprichwörtlich über die Strecke
Angriff der besonderen Art
Ein letzter Austausch vor dem Start
Taxifahrt
Dieser Wagen hatte gleich zwei Motoren zu bieten
Schraubertalente waren nach fast jedem Lauf gefragt
Openmotor wörtlich genommen
Ein weiterer schöner Abflug
Keine Montage - Wagen zwei ist schlicht abgehoben
Der Hundefänger von Ingo Schmidt war der Überraschungsfinalist und fuhr sich in die Herzen der Zuschauer
Start in der Mittelklasse
So startet die Königsklasse mit Heckantrieb
Kurz vor der Landung
Viele Teams brachten die eigene Fangemeinde mit
Auf Abwegen...
Totalschaden...
Der Wagen wurde mit vereinten Kräften ins Ziel geschoben
Wenn der Kühler nicht mehr mitmacht, muss die Motorhaube weichen
Dieser Abflug brachte keine weiche Landung
Dank Überrollkäfig und Schalensitz konnte der Fahrer hier unbeschadet herausklettern
... und weiter gings
Die Fahrzeuge werden für den Massenstart aufgestellt
Fahrer und Zuschauer warten auf den Start
DIe Fahrer gaben noch einmal alles
Heillos verkeilt
Die zahlreichen Helfer befreiten die Fahrzeuge
Ab in die letzte Runde...
Burnoutsyndrom? Nein danke...
Siegerehrung in der zweiten Klasse
Alle Plazierten im Gruppenbild
So freuen sich die Sieger
Veranstalter Benno Winter bedankte sich bei den Teams und Mitstreitern
Reparaturen waren häufig angebracht
Tribüne Nordkurve
Neue Titel
Nachwuch für die nächsten Stoppelrennen
Kleinste Klasse
Das Publikum musste keine Federn lassen
Autoverschrottung mit Spaßfaktor
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